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Internet Traffic – 12 Traffic Tipps für mehr Besucher

By | Online Marketing, Tipps | No Comments

Keine Besucher auf seiner Internetseite zu haben kenne ich nur zu gut. Man investiert eine Menge arbeit und Zeit in den Aufbau seiner Internetseite oder möchte einfach sein Business voran bringen, egal ob auf seiner Internetseite oder im Social Media-Bereich, aber die Besucher bleiben einfach aus.

Das Problem: Ich habe Kurse für On-Page Optimierung gekauft und umgesetzt, aber hat nicht funktioniert, SEO Kurs gekauft und umgesetzt, doch erfolglos, meine Internetseite blieb im schlechten Google Ranking verharrt.

Meine Artikel habe ich so geschrieben wie Google es wollte, also relevante Keywords verwendet und in meine Artikel eingearbeitet, nichts ist passiert.

Ich schrieb ein paar Artikel und hoffte dass Google mich dann irgendwann finden würde. In Facebook habe ich in Gruppen gepostet und für PPC (also PayPerClick) Geld für Werbung ausgegeben doch nichts ist passiert.

Ich erkannte nach Monaten, dass das Problem an mir lag, an mir meiner Einstellung und fehlendes Wissen darüber wie man Traffic aufbauen kann.

  • ich hatte fehlendes Durchhaltevermögen,
  • falsche Ziele und falsche Erwartungen vom sofortigen Durchbruch
  • fehlende Leidenschaft,
  • fehlende Kern Identität,
  • ich stand nicht zu 100% hinter meinem Produkt und habe mich immer hinter Internetseiten versteckt
  • ich hatte kein Content, aber noch viel schlimmer kein Mehrwert Content
  • ich postete nicht regelmäßig

Ich möchte nicht, dass du dieselben Fehler begehst. Also viel Spaß bei den 12 Tipps für mehr Internet Traffic.

Mit spannenden Themen arbeiten

Welches Ziel verfolgst du? Ist dein Ziel Geld zu verdienen, schnell reich werden oder von Herzen den Menschen zu helfen oder deine Leidenschaft zu leben?

Mit welchem Gedanke hast du deine Internetpräsenz aufgebaut?

Steckt deine Leidenschaft oder Liebe darin, möchtest du Menschen helfen? Möchtest du die Probleme deiner Mitmenschen lösen?

Wähle ein Themenkomplex der dich zu 100 % interessiert. Du lebst damit eine lange Zeit. Traffic aufzubauen bedeutet nicht die Super Methode auszuführen die dir innerhalb kurzer Zeit mehr Besucher bringt. Traffic aufzubauen egal mit welcher Strategie ist ein langwieriger Prozess. Deshalb solltest du ein Thema haben das deine Leidenschaft weckt und fesselt. Denn es gibt viel zu berichten.

Viele Webseitenbetreiber unterschätzen, was eigentlich wirklich in ihrer Seite steckt: Ein Laden, der keine Besucher verzeichnet, verkauft nichts, wird nicht bekannter und hat keinen Erfolg – online wie offline. Das Schlagwort hier ist Traffic. Wie aber lockt man die User auf seine Seite? Zunächst muss ein Thema her. Am besten eines, das persönlich interessiert, denn jeder weiß, wie zäh Dinge von der Hand gehen, die einem nicht wichtig sind. Wir beschäftigen uns mit Dingen, die uns am Herzen liegen – alles andere wird als nicht sinnvoll erachtet und schlimmstenfalls früher oder später an den Nagel gehängt. Wer klug ist, sucht sich also von vornherein ein Themengebiet, das ihm liegt, das ihn interessiert, für das er „brennen“ kann. Nur so entsteht die nötige Eigenmotivation, die eine Webseite letztendlich erfolgreich macht. Natürlich kann man sich nicht mit jedem Thema „selbst verwirklichen“ und jeder muss sich mitunter auch mit Dingen befassen, die eher ein Gähnen auslösen. Mit einem interessanten Thema fällt es aber deutlich leichter, die Seite regelmäßig mit interessanten Inhalten zu füttern, sich selbst mit seinem Produkt zu identifizieren und so natürlich und dauerhaft Traffic zu generieren.

6 Monate habe ich für diese Erkenntnis gebraucht. Ich war immer unterwegs mit Themen die mich ein wenig interessierten, hatte nur das Geld im Kopf und malte mir aus wieviel ich nun mit diesem oder jenen Projekt verdienen könnte, setzte diese um und verlor mein Interesse und Motivation, kein Geld kein fertiges Projekt. Kein Durchhaltevermögen. Die Themengebiete waren zwar interessant war aber nicht meine Leidenschaft. Ich habe Projekt für Projekt angefangen und nie zu Ende gemacht, bis ich meine Kern Identität gefunden habe: Online Marketing und Online Selling.

Gehe auf die Suche nach deiner Leidenschaft, sofern du diese noch nicht gefunden haben solltest. Das ist der erste Schritt in die richtige Richtung.

Nischenmärkte oder populäre Themen?

Um erfolgreich Traffic zu generieren, ist ein Thema, das interessiert, sehr wichtig. Stammt das Thema dann auch noch aus weniger umkämpften Nischen, stehen die Erfolgschancen noch viel höher. Denn in Nischenmärkten gibt es zwar weniger, aber deutlich hochwertigere Besucher.

Die Chance, mit einem hart umkämpften Produkt User zu locken, ist deutlich geringer, denn Konkurrenzhändler , Preisvergleiche oder das Listenergebnis auf Suchmaschinen verhindern oft, überhaupt gefunden zu werden. Es bietet sich also an, Nischenmärkte zu nutzen, um besonders wertvollen Traffic zu generieren. Außerdem ist es in weniger bekannten Themengebieten wesentlich einfacher, neue Inhalte zu produzieren und Expertise zu gewinnen. So kann besonderes Vertrauen zu den Nutzern aufgebaut werden, die sich gut aufgehoben fühlen und die Seite im besten Fall natürlich weiterempfehlen.

Alternativ ist es natürlich auch möglich, ein sehr populäres und wichtiges Thema zu wählen. Hier sollte man als Webseitenbetreiber aber Experte sein. Ob Mode, Musik oder Klimawandel – mit dem richtigen Thema findet man in der breiten Masse Gehör und kann auf eine große Zielgruppe zurückgreifen. Trotzdem bleibt das Risiko, dass das riesige Angebot an ähnlichem Content die eigene Webseite in den Schatten rückt, weil es enorme Konkurrenz gibt. Hier helfen nur: eine hochwertige Webseite, bessere und zahlreichere Inhalte und jede Menge Geduld – oder eine nicht unerhebliche Summe an Werbeausgaben. Es kann ein schwerer Weg sein, mit stark umkämpften Themen zu arbeiten. Ist er aber erfolgreich, sorgt es aber für jede Menge Traffic.

Die Zielgruppe direkt erreichen

Unabhängig davon, ob man sich als Webseitenbetreiber in Nischenmärkten oder mit einem populären Thema positioniert: die Zielgruppe muss stimmen. Es ist also wichtig, mit seiner Seite nicht zu viele Themenbereiche abzudecken, denn so kann wertvoller Traffic verloren gehen. Natürlich kann eine Seite zum Thema Fashion sowohl Mode- als auch Schminktipps enthalten, ein Ratgeber zum neuen Blu-Ray-Player ist hier aber eher fehl am Platz. Je präziser das Themenangebot, desto passender und wertvoller wird auch die Zielgruppe.

Es ist beispielsweise eher davon abzuraten, eine Webseite zum Thema Smartphones auf Anhieb durch „Spiele für Tablets“ zu erweitern. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich Leute, die sich für Smartphones interessieren, auch nach Tablets umzusehen, ist zwar nicht gering, doch nicht jeder, der sich für ein bestimmtes iPhone interessiert, will Spiele-Tipps zu einem fremden Tablet lesen.

Es sollte also genau abgewogen werden, welche themenverwandten Inhalte veröffentlicht werden. Werden Leute über eine spezifische Suche auf die Webseite geleitet und fühlen sich durch einen Artikel gut informiert, muss das noch lange nicht heißen, dass sie sich hier dauerhaft gut aufgehoben fühlen – denn 90 Prozent der behandelten Themen könnten schlicht und einfach uninteressant sein. Es ist erst sinnvoll, die Themenbereiche nach und nach zu erweitern, wenn sich eine Webseite in der Branche etabliert hat und von den Nutzern bereits als seriöser und hochwertiger Anlaufpunkt angenommen wurde.

Die Zielgruppe kennenlernen und passende Inhalte liefern

Wir wissen nun, mit welchen Themen wir wertvollen Traffic generieren können und wie die User am besten erreicht werden. Um dies umsetzen zu können, muss man seine Zielgruppe als Webseitenbetreiber genau kennenlernen und bestmöglich erforschen. Ziel es natürlich, auf Dauer immer mehr Nutzer zu generieren – und je mehr über die Zielgruppe bekannt ist, desto passender können auch die Inhalte für sie gestaltet werden.

Je interessanter die Themen für die User sind, desto mehr wird auch konsumiert und geteilt. Regelmäßige Analysen der bisher veröffentlichten Themen sind also wichtig. Welche Artikel werden am häufigsten gelesen? Welche Inhaltsform wird am meisten geklickt? Welche Themen beschäftigen die Leser auch nach Monaten noch?

Mit den Antworten auf diese Fragen kann eine genaue Content-Strategie ausgearbeitet werden, die die Bedürfnisse der Zielgruppe bestmöglich befriedigt – und so zu wertvollem Traffic führt. Diese Zielgruppenbestimmung ist unheimlich wichtig, denn sie spielt nicht nur bei der Contenterstellung, sondern auch für alle anderen Marketingmaßnahmen eine entscheidende Rolle. Denn nur, wenn auch die richtigen Personen erreicht werden, verlaufen die Bemühungen nicht im Sand. Wenn sich keiner für das Thema einer Webseite oder einer Social Media-Präsenz interessiert, führen auch 50.000 Fans nicht zu mehr Traffic.

Werden stattdessen relevante und interessante Themen geliefert, werden die Nutzer diese auch weiterempfehlen und die Webseite wird immer mehr Nutzerzahlen aufweisen. Wichtig ist es, neben der Webseite auch alle anderen Kanäle wie die Facebookseite oder das Verhalten auf dem Twitterprofil zu analysieren. Es stehen viele – auch kostenlose – Analysetools zur Verfügung, die genau zu diesem Zweck auf den Markt gebracht wurden.

SEO: Der Nutzer ist wichtiger als Google

Eine Zeit lang schien es ein regelrechtes Allheilmittel rund um das Thema Traffic zu geben: Suchmaschinenoptimierung, kurz: SEO. Es gibt unzählige Tipps, Tricks und Agenturen rund um die Optimierung des Suchmaschinenlistings. Denn es ist bekannt, dass Nutzer meist gar nicht erst auf die nachfolgenden Seiten, zum Beispiel bei Google, klicken, sondern sich an den ersten Suchergebnissen orientieren. Dieser Umstand hat unter anderem dazu geführt, dass das halbe Internet mit sogenannten „Linkschleuderseiten“ und nutzlosen Inhalten gefüllt zu sein scheint, die durch die Masse an Keywords kaum mehr lesbar sind. Ja, SEO ist sinnvoll und kann bei erfolgreicher Umsetzung durchaus zum Erfolg führen – es sollte aber niemals der Fehler begangen werden, Inhalte „nur für Google“ zu produzieren.

Das Risiko einer Abmahnung ist hoch und aus dem Listing gelöscht zu werden, kann das Aus für viele Webseiten bedeuten. Der viel bessere Weg ist es, da anzusetzen, wo man auch hin möchte: den Usern. Wenn eine Webseite nach den grundlegenden SEO-Regeln optimiert und vernünftig strukturiert ist, die wichtigsten Keywords nicht ganz außer Acht gelassen werden und keine doppelten Inhalte, sogenannter „Duplicate Content“, erzeugt wird, werden die User die Webseite auch zum Erfolg – und eben nicht Google. Herzlos wirkender Content, dem man direkt ansieht, dass er nicht für den Nutzer geschrieben wird, verhindert nicht nur den Trafficausbau, sondern kann sogar dazu führen, dass die Webseite dauerhaft an Kunden verliert.

Lebe deine Leidenschaft und helfe deinen Lesern Probleme zu lösen. Versetze dich in deine Zielgruppe und schreibe interessanten Content. Ebenfalls hast du wahrscheinlich von SEO gehört. Deine Artikel nur für SEO Optimierung zu schreiben ist nicht zielführend und kann leicht demotivierend sein. Lebe lieber deine Leidenschaft und packe Liebe in deine Artikel. Deine Leserschaft wird es lieben.

Die Inhalte: Mehrwert ist definitiv mehr wert

Es gibt neben Suchmaschinen zwei Gründe, aus denen Nutzer auf eine Webseite finden: Entweder, sie haben die Seite bereits als hilfreiche Anlaufstelle angenommen, oder sie lesen von anderen positiv darüber. Beide Wege funktionieren aber nur, wenn User auch das finden, was sie zufriedenstellt. Wie wir unsere Zielgruppe bestimmen und analysieren, haben wir bereits erfahren – wie aber gestaltet man Inhalte so, dass sie wirklich interessant sind? Menschen suchen nach Lösungen. Je einfacher und übersichtlicher die Lösung präsentiert wird, desto eher wird sie auch als beste Lösung angenommen. Wirklich nützliche Inhalte mit Mehrwert sind deshalb unheimlich wichtig. Ein Beitrag sollte den Leser hinterher „klüger“ gemacht und Interesse bei ihm geweckt haben. Wer bei der Erstellung seiner Inhalte darauf achtet, konkret und verständlich zu formulieren und zu strukturieren, kann sich langfristig in den Köpfen der Leser verankern.

Ist das Vertrauen erst geschaffen, werden Beiträge vermehrt geteilt und empfohlen und sorgen so für dauerhaften und wertvollen Traffic. Zeit ist Geld – und Nutzer wollen durch wirkliche Informationen entlohnt werden!

Durchhaltevermögen und Realismus

Es bedeutet Aufwand, eine Webseite aufzubauen, und es kann lange dauern, bis die Bemühungen von Erfolg gekrönt werden. Ein sehr wichtiger Tipp für Webseitenbetreiber: Rückschläge ertragen und nicht aufgeben, denn nur Ausdauer wird belohnt. Kein neu eröffneter Onlineshop verzeichnet an einem Tag Tausende Besucher. Vertrauensvolle Webseiten müssen sich etablieren und von den Usern angenommen werden, um stetig zu wachsen, und dies kann Wochen, Monate oder sogar Jahre dauern. Ein gesunder Realismus ist hier unbedingt anzuraten:

Ist eine Webseite neu auf dem Markt, ist sie auch noch komplett unbekannt. Nach und nach muss eine Stammkundschaft aufgebaut werden, und das mit dauerhaft hochwertigen Inhalten. Mit viel Anstrengung, Durchhaltevermögen und durchweg nützlichen Inhalten auf allen Kanälen können Webseitenbetreiber eine dauerhafte Beziehung zu den Nutzern aufbauen. Diese werden es lohnen, indem sie die Seite weiterempfehlen und teilen – so entsteht auf Dauer wertvoller Traffic. Doch bekanntlich braucht der Mensch eine ganze Weile, um sich zu öffnen und zu vertrauen. Das gilt genauso in der Onlinewelt.

Traffic: Das Ziel darf nicht im Weg stehen

Wer wirklich Erfolg haben will, braucht auch konkrete Ziele. Und sich zu viel vorzunehmen, schafft nicht nur Stress im Kopf, sondern sorgt auch dafür, dass festgesetzte Ziele angepasst werden müssen und nicht erreicht werden. Wir wissen bereits, dass für gesunden Trafficausbau eine gute Portion Realismus und Ausdauer benötigt werden – ein umsetzbares Ziel zu fassen, sollte deshalb nicht schwerfallen. Webseitenbetreiber sollten ihr Ziel nicht aus den Augen verlieren und stattdessen konsequent und fokussiert daran arbeiten.

Dabei sollte das Ziel nicht nur eine Zahl sein. Ist diese erreicht, ist man angekommen – doch wie geht es dann weiter? Deshalb sollte stattdessen die gesamte Anstrengung, das komplette Projekt oder der gesamte Weg dorthin als Ziel angesehen werden. Auch hier gilt: Wer mit Herzblut bei der Sache ist, hat die größten Erfolgsaussichten auf dauerhaften Traffic.

Regelmäßige Inhalte für dauerhaften Traffic

Um den Traffic dauerhaft zu steigern, braucht es neben guten auch regelmäßige Inhalte. Hat sich ein Publikum um die Webseite gebildet, möchte es auch „gefüttert“ werden. Nur mit regelmäßigem Inhalt wird eine Webseite nicht nur für Nutzer, sondern auch für Suchmaschinen, sichtbar. Es reicht nicht aus, wenn ein Seitenbetreiber einmal im Monat eine aktuelle Kurznachricht in drei Zeilen verpackt und veröffentlicht. Statt „ich muss etwas veröffentlichen“ heißt es ganz klar „ich muss etwas Sinnvolles veröffentlichen“!

Und zwar, wie bereits bekannt ist, nützlicher, hochwertiger, spannender Content, der von der Zielgruppe angenommen und geteilt wird. Das muss regelmäßig passieren, damit die Webseite nicht aus dem Blickfeld verschwindet. So werden nicht nur die Nutzer zufriedengestellt, auch Google bewertet Seiten, die regelmäßig Neuigkeiten veröffentlichen, wesentlich besser im Ranking und sorgt so für gehörigen Traffic – doch natürlich nur, wenn der Content dann auch als nützlich erachtet und gelesen wird.

 

Kreativität bei der Themenwahl

Wer regelmäßig viel Inhalt produziert, kann Gefahr laufen, nach und nach langweilig zu werden. Manche Themen scheinen schon fünfmal „durchgekaut“ und auf zig anderen Webseiten bearbeitet. Das wirkt sich nicht nur auf den Schreibstil aus, sondern fällt auch den Usern auf. Wer immer nur mit sich wiederholenden Themen oder dem Umschreiben von anderen Beiträgen arbeitet, macht sich schlichtweg unglaubwürdig.

Mit Mehrwert haben solche Veröffentlichungen nicht mehr viel zu tun. Hier empfiehlt sich ein wenig Kreativität bei der Themensuche. Begleitende Infografiken, ein spannendes Video oder das Übersetzen von interessanten Artikeln aus anderen Ländern sorgt für frischen Wind im grauen Themendschungel. Wer der Konkurrenz hier nur einen Klick voraus ist, zieht auch den meisten Traffic auf seine Seite.

Zu viel geballter Inhalt schadet dem Traffic

„Wem man den kleinen Finger reicht, der will bald die ganze Hand“, sagt ein altes Sprichwort. Wenn es um Traffic geht, ist das übrigens eine tolle Sache: Wer das Publikum scheibchenweise füttert, erhält das Interesse und macht Lust auf mehr. Das lässt sich zum Beispiel in Form von Artikelserien umsetzen. Diese thematisch zusammenhängenden Inhalte sind perfekt geeignet, um User langfristig zu binden, neue Nutzer zu generieren und so den Traffic zu steigern.

Wer als Webseitenbetreiber geschickt mit seinem Content haushaltet, sorgt nicht nur für Gesprächsthemen, neue Follower in den sozialen Kanälen und mehr Webseitenbesucher, sondern möglicherweise auch für einen großen Schwung neuer Newsletterabonnenten – die bei jeder Fortsetzung interessiert weiterlesen. Zu viel geballter Content schadet dem Traffic also vielleicht nicht direkt, verbaut aber enorme Chancen.

 

Bleibende Themen schaffen

Dass der Mensch nicht mehr gern liest, stimmt nur teilweise – wenn der Inhalt spannend ist und ein Artikel wirklich Mehrwert bietet, wird auch langer Content sehr wohl gelesen. Je mehr Informationen ein Artikel enthält, desto wertvoller wird er für den Nutzer. Aber scheint es nicht sinnvoller, öfter kurze Neuigkeiten zu veröffentlichen? Ganz klar: nein.

Eine Neuigkeit ist so lange interessant, wie sie eben „neu“ ist, und verschwindet danach aus dem Blickfeld. Behandelt ein Artikel allerdings ein wirklich spannendes Thema äußerst genau, wird er immer gern gelesen werden und vielleicht sogar als Quelle für verwandte Beiträge verwendet. Übrigens können solche „Evergreen“-Themen auch in regelmäßigen Abständen immer wieder neu auf den sozialen Netzwerken geteilt werden. Wer es schafft, regelmäßig solche Themen zu erschaffen, kann sich dauerhaft über wertvollen Traffic freuen und macht seine Zielgruppe zu einer stetig wachsenden Community.

Mehr Traffic TIPPS

Hier erhältst du noch mehr Traffic Tipps. Folge einfach dem Link: MEHR TRAFFIC TIPPS*

Joomla nach Wordpress Migrieren

Joomla WordPress Migration – auf einfachste Weise

By | Tipps | No Comments

Joomla nach WordPress MigrierenErlebe, in dem jetzt vorgestellten Plugin, wie einfach eine Joomla WordPress Migration mit dem WordPress-Plugin „fg joomla to wordpress“ sein kann – Viel Spaß.

Meine Joomla-Seite wurde gehackt. Eine ältere Version von Joomla 2.5 war installiert, ich wurde von Google abgestraft und verlor wertvolle Google Platzierungen. Ältere Joomla-Versionen oder ältere Joomla-Plugins sind nicht mehr sicher und können ein einfaches Angriffsziel für Hacker darstellen. Oft versuchen diese Hacker nicht die Seite auszuschalten, sondern missbrauchen das eigene Google-Ranking um Backlinks über Cloaking zu platzieren. Ebenfalls kann es daneben auch oft vorkommen das Spam-Mails über den Mailserver verschickt werden.

Die Hacker nutzen die unterschiedlichsten Schlupflöcher.

Aber es muss nicht zu einem Hack kommen. Wenn du mit dem Gedanken spielst, deine alte Joomla-Version zu aktualisieren und die nächste Major-Version zu gehen, warum dann nicht einfach auf WordPress migrieren?

Ich wusste nicht das es so einfach funktioniert. Ehrlich: Ich dachte, es ist eine Arbeit über Wochen. Die einzelnen Seiten kopieren, Medien kopieren, Kommentare kopieren, Redirect einrichten.

Für meine gehackte Seite stand ich vor zwei Optionen:
Option 1. Upgrade auf die aktuellste Joomla-Version 3.x, schwachstellen elimieren und Code säubern
Option 2. Upgrade auf WordPress

Beides war zur damaligen Zeit eine Menge Aufwand – dachte ich.

Ich habe mich eines bessere Belehren lassen und habe das WordPress Plugin FG Joomla to WordPress ausprobiert.

Dieses Plugin gibt es in zwei Versionen, Free mit eingeschränkter und die Premium mit mehr Funktionalität. Als ich die kostenlose Version probierte , sah ich die potentielle Zeitersparnis. Das Plugin funktionierte einfach.

Ich holte mir die Premium-Version, für ca. 50€.

Und eines kann ich euch sagen, diese Investition hat sich vielmal bewährt. Ich war innerhalb ein paar Tagen mit geringem Zeitaufwand und geringem Arbeitsaufwand mit der kompletten Migration fertig. Ich war einfach froh darüber 😉

Wie ich vorgegangen bin möchte ich euch kurz zeigen:

Joomla WordPress Migration – so funktioniert es

In diesem Abschnitt stelle ich euch das in der Grundversion kostenlos erhältlichen Plugin für eine Joomla WordPress Migration vor.

Schritt 1: INSTALLATION WORDPRESS

Der erste Schritt, war eine neu Installation von WordPress auf meinem Webspace. Diese Installation war durch eine separate Domain erreichbar.

Schritt 2: INSTALLATION Plugin FG Joomla to WordPress

Der zweite Schritt bestand darin, dass Plugin FG Joomla to WordPress zu installieren. Vielleicht reicht euch die Free-Version, schaut es euch einfach mal an. Ihr könnt in dieser Free-Version bereits vieles auf WordPress migrieren und euch auf jeden Fall ein Bild des cooles Plugins machen.

Nach erfolgreicher Installation ruft ihr das Plugin folgendermaßen auf:

FG Joomla to WordPress aufrufen

FG Joomla to WordPress aufrufen_part2

Schritt 3: Konfiguration Plugin FG Joomla to WordPress

Der dritte Schritt bestand darin das Plugin zu konfigurieren.

Joomla Seitenparameter:

Joomla Seitenparameter

Hier schreibst du deine aktuelle Joomla-Url rein.

Jetzt wird es ein wenig kniffeliger. Als nächstes musst du die Joomla Datenbankparameter konfigurieren. Diese kannst du bei deinem Webseitenbetreiber erfragen oder in deiner Admin-Oberfläche deines Seitenbetreibers einsehen.

Joomla Tabellen-Präfix: In der Regel kannst du mit PHPMyAdmin auf deine Datenbank zugreifen. Wenn du die entsprechenden Einstellungen hast suchst du die Datenbank deiner Joomla-Seite. In der linken Ansicht erscheinen alle Tabellen deiner Seite. Diese beginnen immer mit einem Präfix, wie z.B. j25_ oder jos25_

Wenn du Hilfe brauchst melde dich einfach bei mir!!

Importeinstellungen

Als letzten Schritt geht es an die Importeinstellungen. Der Screenshot zeigt allerdings ein Bild der Kauf-Version des Plugins. Probiert einfach die Free-Version aus, ich denke ihr kommt damit zurecht.

Ein Problem hatte ich allerdings: In meinem Fall hatte der Import von Medien nicht richtig funktioniert, das Plugin hin sich einfach auf. Das war allerdings kein Problem. Ich hatte Medien einfach per FTP-Client auf mein neues WordPress-Verzeichnis kopiert und die Links mit einem einfachen SQL-Statement gerade gebogen – falls ihr damit ebenfalls ein Problem habt, schreibt in die Kommentare, ich stelle euch gerne das Statement bereit.

Du kannst die Migration beliebig oft wiederholen, es gibt im Plugin eine Möglichkeit den importierten Content zu löschen. So kannst du ganz einfach die Migration kontrollieren.

Das Plugin nimmt KEINE Änderungen an deiner bestehenden Joomla-Seite vor.

Schritt 4: Redirection anpassen?

 Achtung gilt nur für die Kauf-Version! Das war meine größte Sorge – ich dachte das ich für jeden einzelnen Artikel ein Redirect von Hand anlegen müsste.

Die Internetadressen heißen in Joomla natürlich anders wie später in WordPress. So heißt die Seite in der ursprünglichen Joomla-Seite:

http://meineaktiveJoomlaSeite.de/coolesWordpressPlugin.html

und in der geparkten Domain so:

http://meineMigrationWordpressSeite.de/coolesWordpressPlugin

und in der Ziel-Domain so:

http://meineaktiveJoomlaSeite.de/coolesWordpressPlugin

Das Plugin hat einen automatischen Redirect. So leitet das Plugin wenn jemand http://meineaktiveJoomlaSeite.de/coolesWordpressPlugin.html eintippt, direkt auf die geparkte Domain um. Wenn dann schließlich die geparkte Domain live geht, leitet das Plugin automatisch auf die richtige Ziel-Domain um: http://meineaktiveJoomlaSeite.de/coolesWordpressPlugin

Und genau diese Funktionalität ersparte mir eine Menge Arbeit.

Allerdings rate ich die Sitemap Xml-Datei der ursprünglichen Seite herzunehmen und diese als Referenz zu benutzen, um die Links später überprüfen zu können. Denn bei mir waren von 180 Seiten, ca 10 nicht aufrufbar. Aber das könnt ihr mit einem normalen Redirection-Plugin für WordPress bereinigen.

Wenn die Zielseite später live gegangen ist, korrigiert das Plugin natürlich ebenfalls alle Links. Wichtig: Das Migrationsplugin muss immer aktiv sein.

Schritt 5: Interne Links bereinigen

Der letzte Schritt besteht darin interne Links zu bereinigen. Sollte deine ursprüngliche Joomla-Seiten interne Links beinhalten drückst du einfach auf den Button

Schritt 6: Was ist mit Kommentaren?

Ein weiteres Plugin des selben Entwicklers, ermöglicht eine Migration von Kommentaren von Joomla nach WordPress. Das kostet lediglich nur 15€, im Vergleich zum hohen manuellen Migrationsaufwand bzw. Arbeitsaufwand ist das nichts. Einmal das Plugin installiert nimmt die Migration alle veröffentlichten und freizugebenden Kommentare mit. That’s it.

Fazit

Ganz ehrlich, ich bin wirklich richtig froh was der Entwickler geleistet hat. Das Plugin ist sein Geld wert. Ich konnte meine alte Joomla-Webseite innerhalb weniger Tagen komplett umstellen und migrieren ohne viel Aufwand. Klar hat nicht alles 100% reibungslos funktioniert aber ich habe das Problem relativ schnell in den Griff bekommen.

Von mir gibt es eine Kaufempfehlung!!

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